Aus den errechneten Effektstärken hat Hattie eine Rangliste mit 138 Einflussgrößen auf den schulischen Lernerfolg erstellt. Obwohl dies suggeriert wird, kann man aus der Effektstärke keinerlei Ursache-Wirkungs-Zusammenhang ableiten bzw. Daraus Schlussfolgerungen für den tatsächlichen Lehrbetrieb abzuleiten, wäre eine krasse Überbewertung einer einzelnen Statistik. Die Forschung braucht ein Mass für Wirkung, die Effektstärke d (engl. Hattie spricht bei einer Effektstärke von d = 0,40 von einem Umschlagpunkt, ab dem Effekte z. Die hat John Hattie aufgelistet. .hide-if-no-js { Die Studie gilt vor allem wegen ihrer »Evidenzbasierung« als besonders wichtig. Visible Learning. Sie brauchen etwa arg lange, um Arbeitsruhe in der Klasse herzustellen. Hattie empfiehlt bei der Beschreibung von Effektstärken mit Adjektiven wie „klein“, „mittel“ oder „gross“ vorsichtig zu sein. Hattie 2014, S. 3). - Beispiel: Je grösser die Effektstärke einer Unterrichtsintervention, desto mehr wirkt sie sich auf Schülerleistungen aus (Test-Training: d=0,27; Feedback: d=0,75) 5 Vorgehen von Hattie .lernensichtbarmachen.ch * fe sind im Glossar auf Outcomes hier: Kognitive Lernleistungen in den erklärt Kernfächern: Erstsprache, Mathematik, Naturwiss. Mit einer hohen Effektstärke (d=0.73) und der Umsetzungsmöglichkeit auf sämtlichen Ebenen des Bildungsbereichs, ist Feedback gemäss Hattie (2015, S. 206 ff.) Einfache Darstellung der Hattie-Studie (Link). John Hattie entwickelte in seiner wegweisenden Metastudie „Visible Learning – Lernen sichtbar machen“ eine Rangliste verschiedener Einflussfaktoren auf den schulischen Lernerfolg, indem er die Einflüsse aus zahlreichen Meta-Analysen in Bezug auf ihre Effektstärke untersuchte. 1) eine aktualisierte Faktorenliste auf deutsch erschien Ende 2018 in Hattie/Zierer: „Visible Learning auf den Punkt gebracht“. […], […] Wer heute in der Lehrerausbildung ist, trifft beispielsweise automatisch auf Hilbert Meyer und Hattie, wer sich aktuell mit Digitalisierung beschäftigt auf die 4K und das […], […] John Hattie, ein neuseeländischer Pädagoge, 15 Jahre lang daran gearbeitet, über 800 Studien zum Lernerfolg mit 250 Millionen beteiligten Schülern weltweit zu interpretieren und in seinem Buch Visible […], […] Welche Faktoren beeinflussen Unterricht positiv? Hattie stellte fest, das der durchschnittliche Effekt aller Einflussgrößen, die er untersuchte, 0.40 beträgt. sowie korrigierendes Feedback angese-hen. Ab einer Effektstärke von d = 0.40 kann eine pädagogische Maßnahme als sehr erfolgreich bezeichnet werden, da eine Effektstärke von d = 0.40 ungefähr dem Lernzuwachs eines Schuljahres entspricht. Instruktionspsychologische Definition: Informationen, die den Lernenden bei oder nach der Bearbeitung von Lernaufgaben bzgl. Eine kurze Begriffserklärung der Punkte in der Grafik wäre toll. Er ordnete diese Einflüsse auf einer Skala von sehr positiven Effekten bis zu negativen Effekten für das Lernen in der Schule. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. Beste Grüße. Die internationale For- schung zeigt, dass kein anderes Merkmal so ein-deutig und konsistent mit dem Leistungsniveau und -fortschritt von Schulklassen verknüpft ist wie die Klassenführung. Die durchschnittliche Effektstärke der von Hattie untersuchten Faktoren liegt bei 0,4. Die Einführung von Interventionen mit kleinen Effekten kann sich z. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Hier wird die Lernleistung derart verbessert, dass wir in der realen Welt Unterschiede beobachten können. Diese Seite wurde zuletzt am 29. Jede Lehrerkonferenz würde ihn sehr schnell und höflich bitten, seinen Unsinn für sich zu behalten und lieber Golf spielen oder am Bondi-Strand ein nettes Mädchen aufreißen gehen. John Hattie entwickelte in seiner wegweisenden Metastudie „Visible Learning – Lernen sichtbar machen“ eine Rangliste verschiedener Einflussfaktoren auf den schulischen Lernerfolg, indem er die Einflüsse aus zahlreichen Meta-Analysen in Bezug auf ihre Effektstärke untersuchte. Mehr Informationen finden Sie im Portal Lernen sichtbar machen. Feedback lässt sich generell als Information „über Aspekte der eigenen Leistung oder des eigenen Verstehens“ bezeichnen. Sein Gewinn liegt schwerpunktmäßig darin, dass er unzählige Studien zusammenfasst und darüber hinaus eine Größe (Effektstärke d) definiert wird, die die Auswirkung eines Faktors (z.B. Hattie spricht bei einer Effektstärke von d = 0,40 von einem Umschlagpunkt, ab dem Effekte z. […], […] Einflussfaktoren können nun entsprechend ihrer Effektstärke sortiert werden und ergeben so das ‘Hattie-Ranking’. drei Daher können alle Effekte unterhalb von d = 0,15 als potenziell schädlich angesehen werden und sollten nicht umgesetzt werden. Anderthalb Jahrzehnte benötigte der Forscher für seine Fleißarbeit. display: none !important; Es fehlt ein Komma nach „untersuchte“. B. Gruppe mit versus Gruppe ohne Feedback) in Relation zu den Streuungen der beiden Gruppenverteilungen (Standardabweichungen) ausdrückt. Auch ein paar sehr große Effekte sind neu dazu gekommen. Hattie stellte fest, das der durchschnittliche Effekt … Absender können Akteure oder auch Medien sein. Diese Seite wurde bisher 54'347 mal abgerufen. Für Hattie ist erfolgreiches Lehren und Lernen im Klassenraum auch unmittelbar sichtbar. Er hat 15 Jahre lang den Erfolg bei der Ausbildung an Schulen untersucht und eine Studie erstellt welche zu sehr spannenden Erkenntnissen gelangt ist. Er ordnete diese Einflüsse auf einer Skala von sehr positiven Effekten bis zu negativen Effekten für das Lernen in der Schule. Das ist so, als wenn man von einem Würfel nicht sagen würde, er liefert … „Hattie stellte fest, das der durchschnittliche Effekt aller Einflussgrößen, die er untersuchte, 0.40 beträgt.“ Einflüsse oberhalb d = 0,40 haben die grössten Auswirkungen auf Lerneleistungs-Outcomes der Schülerinnen und Schüler. Ein Hauptergebnis der Studie ist zunächst, dass sich etwa 30 % der Unterschiede in der Schülerleistung auf Merkmale des Unterrichts oder der Lehrperson zurückführen lassen (vgl. Abschließend setzt sich Hattie mit den Gelingensbedingungen seiner pädago- gischen Konzeption und den hierzu erforderlichen Ressourcen auseinander. 2) Hattie sammelt weiter und es sind ja über 100 neue Faktoren dazu gekommen. + Und wenn ja, gewinne ich dann so ein Buch? 2) Die Abweichungen sind ja ziemlich krass. Die Faktoren dürften individuell sehr unterschiedlich wirken. Die meisten Studien gibt es indes zur Lernwirksamkeit, d. h. zu messbaren fachlichen Kompetenzen. Hattie-Studie belegt (Effektstärke von d = 0,38, Hattie 2013, S. 219). Eine Effektstärke wird mit „Cohens d“ angegeben (Cohen 1988, S. 281). Der Unterschied in der Schullleistung ist die Effektstärke. wendet John Hattie folgende Überlegung: Liegt d zwischen 0,2 und 0,4 sind „gewöhnliche Schulbesuchseffekte” gemeint und für Effektstärken von 0 bis 0,2 kann von „Entwicklungseffekten” gesprochen werden. Demgegenüber stehen Interventionen mit grossen Effekten, deren Einführung in der Praxis sehr aufwändig sein kann. 2.2). 4) Feedback: keine Einbahnstraße „Der Fehler, den ich machte, war, in Feedback etwas zu sehen, was die Lehrpersonen den Lernenden geben…. Hallo Stascha, negative Wirkung hat. Er entschied sich deshalb dafür, den Erfolg von schulischen Interventionen auf den Lernerfolg relativ zu diesem ‚hinge point‘ zu bewerten, um eine Antwort auf die Frage zu finden „Was bringt wirklich etwas in Bezug auf den Lernerfolg?“. Video: Was ist eine Effektstärke? Im Folgenden habe ich eine Auswahl von Faktoren nach deren Einfluss auf den Lernerfolg gemäß John Hattie gelistet. Bildungsstandards Kompetenzstufen . Und dann hat er die Faktoren einge-teilt. Es ist allerdings keine magische Zahl, die wie ein Schwellenwert interpretiert werden sollte. Typische Effekte durch einen Schulbesuch bewegen sich zwischen d = 0,15 und d = 0,40. http://www.paedagogik.de/index.php?m=wd&wid=3139 Allerdings stellte Hattie nicht nur eine Rangliste für den Lernerfolg zur Verfügung sondern begann bereits damit die den statistischen Daten zugrundeliegende Realität detailliert zu beschreiben. Ich bezweifle, dass er jemals mehr als eine bloße Hospitation in einer real existierenden Schule hinter sich gebracht hat. […], […] »Hattie-Rangliste:Einflussgrößen und Effekte in Bezug auf den Lernerfolg«. Also. Der Vater dieser Studie ist ein Australier, der seine gesamte Arbeit auf ein Schulsystem konzentriert, das auf dem britischen System basiert und eine Population bedient, die mit der europäischen, speziell der deutschen, Bildungsrealität nichts gemeinsam hat. Nur für die, die ins Schema passen | Büronymus. Gekennzeichnet wird dieser Wert u. a. mit d (je nach verwendeter Formel; Hattie verwendet die Formel von Cohen). B. Einfluss des Faktors „Feedback der Lehrperson“ auf Lernleistungen der Schülerinnen und Schüler). dass die Einführung oder Erhöhung einer bestimmte Maßnahme einen bestimmten Erfolg bringt, denn sie kann z.B. B. einer Intervention die Lernleistung derart verbessern, dass wir in der realen Welt Unterschiede beobachten können. Diese sind in jedem Fall unerwünscht. Hatties Forschung hat unter anderem ergeben, dass Einflussfaktoren, die mit der Lehrperson verbunden sind, tendenziell höhere Effektstärken aufweisen als außerschulische oder infrastrukturelle Faktoren. So liegt die Effektstärke einer geringen Dosis Aspirin zur Herzinfarktprävention bei d = 0,07. 2013 waren genau zwei über der Effektstärke 1, 2018 sind es sieben. Die 2008 publizierten Resultate sind die bis heute umfassendste Untersuchung dieser Art. Diese Bereiche werden nachfolgend, angelehnt an Hatties Ausführungen, kurz erklärt. Dieser Ansatz wurde von Hattie in der Folge konsequent weiterentwickelt und sein Handbuch für Lehrkräfte „Visible learning for teachers“ gibt detaillierte Hinweise zur Umsetzung von Visible Learning im eigenen Unterricht. Abbildung 2, adaptiert nach Hattie 2009, Die … Die Effektstärke … Unter 0 - von 0 bis 0,15 – von 0,15 bis 0,4 und über 0,4. Feedback, Hausaufgaben, Offener Unterricht) auf die Lernleistung eines Lernenden beschreibt. Dazu gehört auch, dass man laufende Maß-nahmen und Projekte sorgfältig evaluiert anstatt darauf zu vertrauen, dass sie schon irgendwie Erfolg haben werden. (Siehe Abb.) Und was kam heraus, vereinfacht gesagt: Das Selbstbild der Jugendlichen, bestimmte Lernverhalten (von der Lehrperson ausgebildet) und das Sozialverhalten (von der Lehrperson, dem sozialen Hintergrund der Kinder und der Zusammensetzung der Klasse beeinflusst) sind viel, viel, viel wichtiger, als die Schulgrösse (kein Faktor), Klassengrösse oder auch als die strukturelle Gliederung der Schule. Kein Buch, aber ein Dankeschön! distance), Øum wissenschaftliche Studien zu vergleichen ØMass für bedeutsame Differenzen d = Standardabweichung (Differenzwert) Meta-Studie 1 (zu Lob) Meta-Studie 2 (zu Feedback) 23 Meta-Analysen 1287 Studien 67‘931 Personen Aus: Hattie-Studie. Wir hatten uns in unseren Aktivteams so oft gefragt, warum es sich viele unserer Kollegen so schwer machen ... Haltung steht also ganz weit oben. 12 die Effektstärke 7 d<0 57 61 38 60 0≤d<0,20 0,20≤d<0,40 0,40≤d<0,60 d≥0,60 Kleine Auswahl aus Hatties Faktoren Fernsehkonsum d=–0.18 Weiterbildung LP d=0.41 Micro-Teaching d=0.88 Feedback LP an SuS d=0.70 schwache mittlere schwache mittlere starke 195 Positive Beiträge Welche Faktoren tragen wie stark zu Lernleistungen bei? Auf dem letzten Plätzen rangieren Nicht-Versetzung, Fernsehen und Schulwechsel.
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